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Kooperationen

Kooperationen

Margarete Schütte Lihotzky-Club

Der im Sinne von Margarete Schütte Lihotzky gegründete Verein knüpft an ihr Engagement und ihre Tätigkeit für Frauen an. Er hat den Zweck ihr Leben und Werk sichtbar zu machen und im aktuellen Diskurs zu halten.

Gemeinsam mit dem MSL-Club, möchte das Universitätsarchiv eine Plattform für zeitgemäße Auseinandersetzung bieten und die interdisziplinären Forschungsbestrebungen fördern.

Das Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien, das im Besitz des beruflichen Nachlasses von Margarete Schütte-Lihotzky ist, unterstützt den 2013 ins Leben gerufenen Verein regelmäßig durch Leihgaben und Bildmaterial für Veranstaltungen. Der bisher vom Verein betriebene MSL Raum wird nun zum Schütte-Lihotzky Zentrum.

Das SCHÜTTE-LIHOTZKY ZENTRUM entsteht in der ehemaligen Wohnung Margarete Schütte-Lihotzkys in der Franzensgasse 16/40, 1050 Wien!

Publikation

Auf dem Weg zur Kunstuniversität: das Kunsthochschul-Organisationsgesetz von 1970

Vor 50 Jahren, im Jahr 1971 traten die ersten von den österreichischen Kunsthochschulen selbst gewählten Rektoren anstelle der zuvor vom Ministerium bestellten Präsidenten ihre Ämter an. Die Basis dafür bildete das Kunsthochschul-Organisationsgesetz (KHOG), das am 21. Jänner 1970 vom Nationalrat verabschiedet wurde, und das die Akademien für Musik und darstellende Kunst in Graz, Salzburg und Wien sowie die Akademie für angewandte Kunst in Wien zu Hochschulen werden ließ.

Mit dem Kunsthochschul-Organisationsgesetz wurde ein erster wichtiger Schritt auf dem langen Weg in die Autonomie getan. Die Archivar*innen der vier betroffenen (heutigen) Kunstuniversitäten erarbeiteten eine Publikation, die in vielfältiger Weise Aufschluss zur Entstehung und Entwicklung des Prozesses auf dem Weg zur Gleichstellung von Kunst und Wissenschaft gibt.
Die Publikation, die erste ihresgleichen: eine Buchveröffentlichung, an der Vertreter*innen von vier Universitäten gemeinsam als Herausgeber*innen fungieren, wird im Juni diesen Jahres im Hollitzer Verlag erscheinen und soll der Auftakt zu weiteren Kooperationsprojekten sein.

Publikation 

Margarete Schütte-Lihotzky und Wilhelm Schütte
„Mach den Weg um Prinkipo, meine Gedanken werden Dich dabei begleiten!“
Der Gefängnis-Briefwechsel 1941–1945

In Kooperation mit dem Universitätsarchiv ist die Herausgabe einer Publikation zum Gefängnis-Briefwechsel der Eheleute Margarete Schütte Lihotzky und Wilhelm Schütte geplant.
Thomas Flierl: Mach den Weg um Prinkipo, meine Gedanken werden Dich dabei begleiten!

Margarete Schütte-Lihotzky ist nicht nur als Architektin bekannt sondern auch für ihr politisches Engagement. Teile ihres Nachlasses befinden sich im Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien, darunter auch wichtige Briefe und Schriftstücke aus der Zeit ihrer Haft.
Thomas Flierl ist es gelungen, einen bislang unbekannten Briefwechsel zwischen den Eheleuten Wilhelm Schütte (1900-1968) und Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000) aufzuspüren. Er wurde von Margarete aufbewahrt und erst nach ihrem Tode aufgefunden. Die Familie hat nun in einer großzügigen Schenkung, diesen Bestand am Kunstsammlung und Archiv übergeben.

Dieses Material sowie Forschungen gestützt auf die Gestapo-Akten im Bundesarchiv, Forschungen zum Widerstand der KPÖ sowie Dokumente des Komintern-Archivs in Moskau wurden von Thomas Flierl ausgewertet und werden erstmals publiziert. Eine Buchpräsentation ist im Herbst 2021 geplant. Erscheinungsdatum: April 2021 im Lukas-Verlag.