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Kunst, Architektur und Design Ausstellung

Backyard Economy

Kunstsammlung und Archiv x Kunst und Wissenstransfer

Münze Österreich, kinebar® 1g, 999.9, Ruffoni

Info

Ort

Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof
Sala Terrena, Erdgeschoss, Stiege 7, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien 

Ort

Tiny Mutual Admiration Societies, Universität für angewandte Kunst Wien
Abteilung für Malerei, 6. Stock, Raum 626, Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Öffungszeiten Sala Terrena

Mittwoch–Samstag, 14–18 Uhr, freier Eintritt, rollstuhlgängig

Öffnungszeiten Tiny Mutual Admiration Societies

8. Dezember–15.Jänner 2022, Montag–Sonntag, 12–20 Uhr, freier Eintritt, rollstuhlgängig

11. November 2022, 18–20 Uhr

Gespräch & Filmvorführung mit Melanie Gilligan

economy (n.)
οἰκονόμος (i.e. "household management")
οἶκος ("house; household; home")
νέμω ("manage; distribute; to deal out; dispense")

Die aus einem Seminar an der Universität für angewandte Kunst Wien hervorgegangene Gruppenausstellung Backyard Economy zeigt zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzungen mit den für die Ökonomie des globalen Kapitalismus grundlegenden, jedoch überwiegend unsichtbaren Formen sozialer Reproduktion. Der Titel zitiert zwei filmische Arbeiten von Martha Rosler – Backyard Economy I und Backyard Economy II (Diane Germaine mowing) (1974) –, in denen die Künstlerin reproduktive und künstlerische Arbeit verbindet. Frühe marxistisch-feministische Praxen der Institutionskritik nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt und perspektiviert sie auf gegenwärtige Verhältnisse. Die künstlerischen Arbeiten behandeln Dynamiken zwischen Repräsentation, der Arbeit an Produktionsbedingungen und Effekten der Institutionalisierung, und setzen dort an, wo Ausschlüsse und Ausgrenzungen (re-)produziert werden. Sie thematisieren Wechselwirkungen der Auf- und Abwertung, der Ausbeutung und des Profits inner- und außerhalb des Kunstfelds. Dabei fragen sie nach der zentralen Rolle binärer Konstruktionen, geschlechtsspezifischer Festschreibungen sowie (neo-)kolonialer Prägungen in reproduktiver Arbeit, Wertproduktion und Eigentumsverhältnissen und widmen sich so durchaus hartnäckigen Klischees.

Mit Beiträgen von:
adO/Aptive collective, Friedl Dicker-Brandeis, Tiffany Domke, Laura Egger-Karlegger, Samuel Ekeh, Andrea Fraser, Melanie Gilligan, Karrabing Film Collective, Elly Niebuhr, Laura S. Oyuela Flores, Marshall Paul, Lucie Pia, Falke Pisano, Martha Rosler, Alfred Soulek, Constantina Zavitsanos, Ella Zwatz

Lucie Pias Beitrag ist zu sehen bei Tiny Mutual Admiration Societies 
Universität für angewandte Kunst Wien, Abteilung für Malerei, 6. Stock, Raum 626a
Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

eingeladen von Jenni Tischer & Stefanie Kitzberger
sponsored by the Danubian Bank

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