Finissage: Kokoschka Schiele Netzwerke
Szenen aus der Oper "Orpheus und Eurydike"
Kokoschka Museum Pöchlarn
Die Ausstellung „Kokoschka Schiele Netzwerke“ geht mit einem musikalischen Höhepunkt ins Finale. Wilma Maller (Sopran) und Hans-Jörg Gaugelhofer (Tenor) präsentieren Szenen aus Ernst Kreneks Oper „Orpheus und Eurydike“, begleitet werden sie von Karl Schweiger am Klavier.
Die Grundlage für Ernst Kreneks im Jahr 1926 uraufgeführte Oper in drei Akten bildete Oskar Kokoschkas 1916/17 verfasstes gleichnamiges Drama. Der expressionistische Maler verarbeitete in „Orpheus und Eurydike“ die leidenschaftlich-dramatische Liebesbeziehung zu Alma Mahler. Das während seiner Rekonvaleszenz nach den Verwundungen im Ersten Weltkrieg entstandene Bühnenstück greift Motive des antiken Orpheus-Mythos auf und interpretiert sie auf eigene Art und Weise neu. Mit nur 23 Jahren gelang es Krenek dies musikalisch differenziert umzusetzen. „Die Musik, mit der ich dieses Opus ausstattete, gehört zweifellos zu den bedeutendsten Werken, die ich je komponiert habe“ – so Ernst Krenek in seinen Memoiren „Im Atem der Zeit“.
Beginn um 19:00 Uhr
Programm
Begrüßung: Helene Bergner
Moderation: Anna Stuhlpfarrer
Orpheus und Eurydike
Musik: Ernst Krenek
Text: Oskar Kokoschka
Wilma Maller: Sopran
Hans-Jörg Gaugelhofer: Tenor
Karl Schweiger: Klavier
Ausklang bei Brot und Wein
