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Collections Event

Evokation des Sichtbaren. Zur Forschung Daniela Hammer-Tugendhats

Info

Konzeption und Organisation

Karin Gludovatz (Freie Universität Berlin) und Eva Kernbauer (Universität für angewandte Kunst Wien)

Administrative Unterstützung

Astrid Poyer (Universität für angewandte Kunst Wien)

Universität für angewandte Kunst Wien
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien
Auditorium

Daniela Hammer-Tugendhat war bis zu ihrem Tod im September 2025 eine aktive, engagierte und kritische Forscherin. Die Kunsthistorikerin, die über vier Jahrzehnte lang an der Universität für angewandte Kunst Wien, sowie an weiteren Universitäten in Basel, Berlin, Frankfurt/Main und Wien lehrte, entwickelte ein vielseitiges Forschungsprofil mit Schwerpunkten in der holländischen und niederländischen Kunst der frühen Neuzeit, in der Auseinandersetzung mit Emotionen, Affekten und Geschlechterbeziehungen und in der Methodenkritik. Über Jahrzehnte hindurch entwickelte sie eine an Anschaulichkeit orientierte, historisch-kritische Bildanalyse, die sie zur Ausarbeitung einer Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft führte. Darüber hinaus war sie eine politisch engagierte, wache Zeitgenossin, die sich zu zahlreichen kunstinstitutionellen und gesellschaftspolitischen Themen äußerte. Die Veranstaltung fragt nach aktuellen Perspektiven in der Auseinandersetzung mit der Forschung Daniela Hammer-Tugendhats und stellt das Nachwirken ihrer thematischen und methodischen Schwerpunktsetzungen in den Vordergrund.

Bilder

Grafik: Nora Eros

Bevorstehende Termine