Veranstaltungshinweis: Praxeologie der Digitalität Interdisziplinäres. Symposium zum künstlerischen Arbeiten im Zeitalter digitaler Reproduzierbarkeit
Eine Kooperation zwischen den Abteilungen Expanded Museum Studies, Kulturwissenschaften, Geometrie sowie Kunstsammlung und Archiv
Lecture
Angewandte Oskar-Kokoschka-Platz 2
Das interdisziplinäre Symposium widmet sich der künstlerischen und kuratorischen, aber auch der edukativen Arbeit mit digitalen Reproduktionsverfahren. Im Zentrum steht die Frage, wie sich mit der zunehmenden Verfügbarkeit digitaler Reproduktionstechnik nicht nur neue gestalterische Möglichkeiten für Architektur, Design und Kunst, sondern auch veränderte epistemische, ästhetische und politische Ordnungen herausbilden.
Reproduktion wird dabei nicht als bloßer Akt der Vervielfältigung, sondern als komplexer Prozess verstanden, in dem technische Infrastrukturen, gestalterische Entscheidungen und gesellschaftliche Vorstellungen untrennbar miteinander verwoben sind. Digitale Reproduktion erscheint entsprechend als ein Praxisfeld, in dem sich Fragen nach Wissen, Sichtbarkeit, Materialität und Macht neu konfigurieren – sei es im Kontext von Bildung, künstlerischer Forschung oder der Schaffung, Dokumentation und Transformation von Räumen.
Die beiden Panels des Symposiums nähern sich diesem Feld aus unterschiedlichen Perspektiven: Während Digitalität und Bildung der Verschränkung von technischen Infrastrukturen, pädagogischen Praktiken und politischen Implikationen des Digitalen nachgegangen wird, richtet das Panel Hybride Rückkopplungen den Blick auf die Wechselwirkungen zwischen digitalen Reproduktionstechniken, räumlicher Erfassung und künstlerisch-kuratorischen Prozessen sowie ihren rechtlichen Implikationen.
Um 10 Uhr wird es bereits eine Exkursion zum Computational Empowerment Lab an der Uni Wien geben.
Genauere Informationen zum Veranstaltungsprogramm findet ihr hier: https://www.dieangewandte.at/termine/praxeologie_der_digitalitaet_16-06-2026